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Jahreshauptversammlung am 20. Jänner 2018

Bei der Jahreshauptversammlung am 20. Jänner 2018 konnte Kommandant Stefan Gruber neben den zahlreich erschienenen Mitglieder und der fast vollständig anwesenden Jugendfeuerwehr auch Bürgermeister Helmut Schönherr, Vizebürgermeisterin Reinhild Astl, Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Berktold, Abschnittskommandant Manfred Kerber, Ehrenkommandant Heribert Tiefenbrunn, Gemeindevorstand Karl Köck und Gemeinderätin Birgit Huber-Heiserer begrüßen.

Der Kommandant und die Schriftführerin Lisa Inwinkl konnten über ein ereignisreiches Jahr berichten, es galt 34 (überwiegend technische) Einsätze abzuwickeln, wie jedes Jahr standen auch wieder Ausrückungen, Ordnerdienste und Bewerbe auf dem Programm. Viel Wert wurde auf die Ausbildung gelegt, in zahlreichen Proben und Schulungen wurden die Kameraden auf den Ernstfall vorbereitet, in der Feuerwehrschule Telfs wurden 16 Lehrgänge besucht. Der neue LAST mit den Rollcontainern hat sich im ersten Einsatzjahr bestens bewährt, die Segnung desselben fand am 2. September statt. Kommandant Gruber informierte weiters über die Änderungen im Ausschuss und über die Herausforderungen im heurigen Jahr. Die Anzahl der Mitglieder blieb mit 35 Aktiven und 5 Reservisten stabil. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Pflach im vergangenen Jahr 4175 Stunden im Einsatz, dadurch wurde ein großer Beitrag zum Wohle und zur Sicherheit der ganzen Pflacher Dorfgemeinschaft geleistet.

Auch bei der Jugend gab es erfreuliches zu vermelden, derzeit werden 11 Jugendliche von Kathrin Gruber, Stefan Zaggl und Christina Gundolf ausgebildet. Beim Bezirksjugendbewerb in Schattwald konnte ein ausgezeichneter vierter Platz erreicht werden. In Summe war der Pflacher „Feuerwehrnachwuchs“ im vergangenen Jahr über 1300 Stunden bei Bewerben, Jugendstunden oder in der Ausbildung tätig.

Peter Pöll, der Beauftrage für den Atemschutz, informierte die Versammlung über die zahlreichen Übungen im Jahr 2017, die Pflacher Atemschutzgeräteträger mussten im vergangenen Jahr zu einem Einsatz ausrücken. Drei Feuerwehrmänner konnten für den Atemschutztrupp gewonnen werden.

Kassier Franz Insam und der gesamte Ausschuss wurden nach dem Bericht der Kassaprüfer Max Ackermann und Klaus Singer einstimmig entlastet. Andreas Koch wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Daniel Köck sowie Christoph Krabichler zum Löschmeister und Stefan Zaggl zum Oberlöschmeister. An mehrere Jugendfeuerwehrmitglieder konnten wieder Erprobungsstreifen verliehen werden. Mathias Beirer und Thomas Beirer wurden für ihre 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen geehrt, für 50 Jahre als Feuerwehrmann wurde postum unser leider im letzten Jahr verstorbener Kamerad Wilfried Beirer ausgezeichnet, die Verdienstmedaille nahm sein Sohn Mathias entgegen. Harald Schmid, Peter Pöll und Franz Insam erhielten für ihre langjährige Tätigkeit im Ausschuss ein Geschenk.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Kommandant Stefan Gruber für weitere 5 Jahre in seinem Amt bestätigt, das Amt seines Stellvertreters bekleidet Markus Priller, Lisa Inwinkl wurde als Schriftführerin wieder gewählt, ebenso Franz Insam als Kassier. Weitere Mitglieder des Ausschusses sind Gerätewart Wolfgang Köck, Obermaschinist Mario Trafoier, Atemschutzbeauftragter Daniel Köck, Jugendbetreuerin Kathrin Gruber und Öffentlichkeitsbeauftragter Christian Tiefenbrunn.

Bürgermeister Schönherr bedankte sich in seinen Grußworten für die geleistete Arbeit und brachte seinen Stolz über die starke Jugend zum Ausdruck. Die Feuerwehr kann sich auch weiterhin auf die Unterstützung durch die Gemeindeführung verlassen.

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Berktold bedankte sich für die geleistete Arbeit und die besuchten Schulungen.

Kommandant Stefan Gruber richtete seinen Dank an alle Feuerwehrmitglieder für ihr Vertrauen, das Bezirkskommando, die Gemeindeführung, die Musikkapelle Pflach, die Agrar Unterletzen und die Bäckerei Wex.

Ganz besonders möchten sich die Mitglieder der FFW Pflach bei der Pflacher Bevölkerung für die großzügigen Spenden im Rahmen der Haussammlung bedanken!!!

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Verkehrsunfall auf der B 179

Am 5. Jänner 2018 wurde wir am frühen Nachmittag zu Aufräumarbeiten auf der B 179, der Fernpass-Bundesstraße, gerufen. Auf Höhe der Auffahrt Nord war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wir sicherten die Unfallstelle ab und banden das ausgetretene Öl.

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Bürgerinformation zum Thema Kaminbrand

Kaminbrand – was tun?

In der kalten Jahreszeit des Jahres sieht man täglich unzählige Kamine rauchen. Mit Holzöfen heizen ist gerade bei uns sehr beliebt. Damit aus dem gemütlich warmen Wohlfühltraum kein Alptraum wird, haben wir für Sie einige Infos und Tipps zum Thema Kaminbrand zusammengetragen.

Wie entsteht ein Kaminbrand?

Man spricht zwar allgemein vom Kaminbrand. Aber eigentlich brennt nicht der Kamin, denn er ist aus feuerfestem Material, sondern der Glanzruß, der sich an der Innenseite ansetzt.

Glanzruß hat eine leicht teerartige Konsistenz und sieht glänzend aus. Er kann bei Hitzeeinwirkung auf das 7-fache Volumen aufquellen und somit den Kaminquerschnitt stark verengen oder komplett verstopfen.

Wie bemerke ich, dass es in meinem Kamin brennt?

Flammen, starker Funkenflug oder starker, gelblicher Rauch steigen aus dem Kamin. Manchmal kann man auch ein Flimmern am Kaminkopf beobachten. Oder man bemerkt, dass der Kaminverlauf im Haus sehr heiß wird.

Was ist zu tun?

Versuchen sie den Kaminbrand KEINESFALLS SELBER ZU LÖSCHEN.

Alarmieren sie über 122 die Feuerwehr!!!

Haben sie keine Scheu einen „großen Wirbel“ zu machen.

Kaminbrände sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen!!!

  • Durch die Flammen und den Funkenflug kann das Dach in Brand geraten.
  • Durch die Abstrahlwärme können Möbel, Zwischenböden usw. zu brennen beginnen.
  • Durch Risse im Mauerwerk können lebensgefährliche Brandgase austreten.

Wir als Feuerwehr entscheiden gemeinsam mit dem von uns verständigten Kaminkehrer das weitere Vorgehen. Oft wird der Kamin bzw. der Glanzruß kontrolliert abgebrannt um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

  • In der Broschüre „Richtig Heizen mit Holz“ (siehe unten) vom Land Tirol finden sie wertvolle Tipps.
  • Weiters empfehlen wir die Installation von Rauchwarnmelder. Diese gibt’s mittlerweile mit zusätzlicher Hitzewarnfunktion. Die integrierte Batterie hat eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren.

Wir sind Ihnen bei Fragen gerne behilflich.

Anbei noch zwei wichtige Informationsbroschüren zu diesem Thema!

Allgemeine Feuerwehrausbildung – Kaminbrand – Broschüre richtig heizen

Allgemeine Feuerwehrausbildung – Kaminbrand – Broschüre Rauchwarnmelder

Elternabend Jugendfeuerwehr

Am 18. November veranstalteten wir einen Informationsabend für die Eltern unserer Jugendfeuerwehr-Mitglieder! Die Jugendbetreuer Kathrin, Christina und Stefan gaben den interessierten Besuchern anhand zahlreicher Fotos einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, unsere Jugend beeindruckte mit ihrem bereits großen Wissen über das Feuerwehrwesen und die anschließende Brotzeit ließen sich alle gut schmecken!

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